Welche Leistungen erhalten AsylbewerberInnen?

Die Versorgung von Asylsuchenden ist bundesrechtlich durch das Asylbewerberleistungsgesetz geregelt. Die Leistungen bestehen aus Sach- und Geldleistungen und sind vergleichbar mit dem sog. Arbeitslosengeld II.
Sachleistungen:
Die Unterkunft einschließlich Nebenleistungen (Heizung, Wasser, Strom, Müllabfuhr, usw.) sowie die Grundausstattung mit Möbeln und Gebrauchsgütern des Haushalts (Geschirr, Besteck, Töpfe, Pfannen, Handtücher, Bettwäsche) wird Asylbewerbern als Sachleistung zu Verfügung gestellt.
Geldleistungen:
Die monatlichen Geldleistungen setzen sich aus dem Taschengeld als soziokulturelles Existenzminimum, etwa für die notwendigen Ausgaben für öffentliche Verkehrsmittel, Telefon, Porto und Schreibmittel und der Hilfe zum Lebensunterhalt, z.B. für Lebensmittel, Bekleidung, und zur Gesundheits- und Körperpflege zusammen.

Die Höhe der Leistung ist u.a. vom Alter des Asylbewerbers ab-
hängig und wird für jede Person bzw. jede Familie individuell be-
rechnet.
Beispiele zur Höhe der monatl. Geldleistungen (ohne Sachleistungen):
 Leistungen
 (Stand 01.03.2015)